Da bin ich wieder! Nie wirklich vermisst und doch zurückgekommen - ins Herz der Bloggerszene.
Warum? 'Cuz it feels so empty without me? Von wegen. Ich mache das alleine wegen meiner streng konservativen Lebenseinstellung, die es mir verbietet, mit Traditionen zu brechen... und bisher war es immer Tradition, dass wenn ich ins Ausland gegangen bin, ich allen aus meinem Leben berichtet habe - ob sie wollten oder nicht. Egal ob die Massenmails aus Mexiko, der Blog aus Schweden (auf Grund des Jugendschutzes mittlerweile offline) oder der Blog aus China... es gab immer irgendetwas.
Wohin hat es mich also jetzt verschlagen? Nach Lohr am Main. Manch ein Staatsrechtler würde jetzt behaupten, dass Bayern nun streng genommen nicht im Ausland liegt... aber ich bin ja in Franken! Arbeite ich nicht schon länger da? Ja, aber auf Grund beruflicher Veränderungen habe ich jetzt tatsächlich auch ein Zimmer dort, auch wenn ich immer noch behaupte, in Frankfurt zu wohnen.
Da die kulturellen Unterschiede der Franken zum Rest von Deutschland zwar nicht geringer ausfallen als die der Mexikaner, Schweden und Chinesen, sie allerdings schon zu genüge diskutiert sind, musste ich mir etwas Neues einfallen lassen, über das ich schreiben kann... und das ist auch schon die Überleitung zur Überschrift dieses Posts. Der geneigte Konsument zeitgenössischer Pop-Kultur wird erkannt haben, dass es sich um ein Zitat von Kraftklub handelt. Mein Ziel wird es also sein, diesen Blog so lange mit pop-kulturellen Referenzen zu füllen, bis mir etwas besseres einfällt oder Franken kontroverser wird.
Wieso also diese Überschrift? Im Prinzip kann ich sagen "es geht mir gut, ich kann mich nicht beschweren / ich hab alles was ich brauch und ein bisschen mehr" (Cro). Im Job läuft es z.B. soweit sehr gut und ich habe nach langer Zeit auch endlich den konzeptionellen Fehler in meinem Modell für die Doktorarbeit gefunden. Warum hasst mich dann mein Leben? Weil ich für den Job nach Lohr ziehen musste und wegen des Fehlers mein halbes Modell neu programmieren muss. Das Schlimme ist; ich trage die Schuld dafür ganz allein. Allein, allein / Allein, allein... / wir sind allein...
Und was hat das alles mit dem Namen des Blogs zu tun? Kennt ihr Assi-Toni? Ja? Damit hat es schon mal nichts zu tun. Es ist eigentlich nur eine ganz schlechte Anspielung auf meine aktuelle Tätigkeit. Eigentlich wollte ich diesen Wortwitz nie nutzen, aber nachdem es schon so viele für mich getan haben, scheint es der allgemeinen Vorstellung von Humor zu entsprechen. Außerdem habe ich es bisher noch jedes Mal geschafft, das Niveau zu senken.
Zuletzt habe ich in San Sebastian wildfremde Typen auf der Straße gefragt, was in Spanien wichtiger ist. Brust oder Keule? (Na gut, ich mag es etwas anders formuliert haben, aber das sind Details.) Die ersten haben noch gerne geantwortet. Keule. Die Jungs, die mit ihren Freundinnen unterwegs waren, haben hingegen unangenehm berührt auf den Boden geschaut... es sah aber auch eher so aus, dass sie auf Bauchspeck standen. Aber das ist ein anderes Thema. Quintessenz: Ich tue alles, um unsere (also die deutsche) hervorragende Reputation im Ausland zu erhalten. Man muss ja auch zu seiner Herkunft stehen...
Zum Thema Herkunft haben die Franken ja ein schönes Sprichwort auf Fränklisch: "It's nice to be a Preiß, but it's higher to be a Bayer. And the highest rank is to be a Frank!" Woher dieser sagenhafte Regionalstolz kommt wird uns Außenstehenden wahrscheinlich immer unergründlich bleiben, vor allem wenn man bedenkt, dass die Franken ja auch Frankreich zu verantworten haben.
In Anspielung ans Fränkische sind mir auch jede Menge alternative Blognamen eingefallen, die es nicht geschafft haben: "Nico der Außerfränkische", "Losd in Dranslaschion (mid hardem D)", "B wie Baula, "Von Frankfurt nach Frankenland Frankreichtmir!"Ich denke ihr habt jetzt eine grobe Ahnung, warum die es nicht geschafft haben.
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